Einleitung
Malvern International, einschließlich „Language in Action“, hat sich zum Ziel gesetzt, unternehmensweit hohe Leistungsstandards aufrechtzuerhalten. Um dies zu erreichen, benötigt das Unternehmen Mitarbeiter, die ihre Aufgaben kompetent erfüllen, möglichst wenig Fehlzeiten aufweisen und die Leistungserwartungen erfüllen oder übertreffen.
Diese Richtlinie legt das Verfahren fest, das angewendet wird, wenn ein Mitarbeiter aufgrund mangelnder Leistungsfähigkeit die erforderlichen Anwesenheitsgrade in seiner Stellenrolle nicht erfüllen oder aufrechterhalten kann. Das letztendliche gewünschte Ergebnis ist, dass das Unternehmen den Mitarbeiter bei der Verbesserung seiner Leistung unterstützen kann, die erforderlichen Standards erreichen und diese Leistung aufrechterhalten kann.
Die Richtlinie gewährt einzelnen Mitarbeitern keine vertraglichen Rechte. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, die Bedingungen dieser Richtlinie jederzeit zu ändern, wobei die Mitarbeiter schriftlich über alle Änderungen informiert werden.
Die Richtlinie gilt für alle Mitarbeiter, die ihre Probezeit abgeschlossen haben.
Leistungsfähigkeit
Wenn Bedenken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit eines Mitarbeiters auftreten, wird der Linienmanager zunächst Folgendes feststellen:
- Es besteht die ernsthafte Überzeugung, dass der Mitarbeiter die Leistungsstandards nicht erfüllt.
- Der Glaube basiert auf vernünftigen Gründen oder Beweisen.
- Eine Untersuchung zur Feststellung dieser Gründe wurde durchgeführt.
Informelles Verfahren
Wo es zu einem geringfügigen Leistungsrückgang kommt, werden diese Probleme vom Linienvorgesetzten informell angesprochen und bearbeitet. Dies kann Coaching, Schulungen am Arbeitsplatz oder andere Unterstützungsmaßnahmen umfassen. Vorgegebene Standards, Fristen für Verbesserungen und Überprüfungstermine werden vereinbart.
Formelles Verfahren
Phase 1 – Leistungsverbesserungsplan
Ein Leistungsbeurteilungsgespräch der Stufe 1 wird mit dem Mitarbeiter vereinbart.
- Bedenken und Nachweise hinsichtlich Leistungsmängeln werden erörtert.
- Erwartete Standards und Verbesserungsbereiche werden geklärt.
- Ein Leistungsverbesserungsplan (PIP) wird mit klaren Zielen erstellt.
- Verbesserungsperioden werden normalerweise zwischen zwei und drei Monaten dauern.
- Zusätzliche Schulungen, Supervisionen oder Coachings werden identifiziert.
- Ein Versäumnis, sich zu verbessern, kann zu weiteren formellen Maßnahmen führen.
Alle Ergebnisse und Zeitpläne werden schriftlich bestätigt.
Phase 2 – Abweisung oder alternative Maßnahme
Sollte keine nachhaltige Verbesserung erzielt werden oder die Leistung grob fahrlässig bleiben, wird ein weiteres formelles Gespräch stattfinden.
Mögliche Ergebnisse sind:
- Kündigung unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist.
- Wiederverwendung in einer anderen geeigneten Funktion.
- Verlängerung einer aktiven formellen Abmahnung.
- Vereinbarte Vertragsänderungen als Alternative zur Kündigung.
Jegliche Vertragsänderungen bedürfen der schriftlichen und freiwilligen Zustimmung des Arbeitnehmers.
Wenn keine geeigneten Alternativen bestehen oder akzeptiert werden, kann eine Kündigung wegen mangelnder Leistungsfähigkeit erfolgen.
Überlegungen
Berufungen
Mitarbeiter können jede Entscheidung im Rahmen dieses Verfahrens innerhalb einer Woche nach Erhalt der schriftlichen Bestätigung anfechten.
Die Berufungsverhandlung kann eine vollständige Neuverhandlung oder eine Überprüfung der ursprünglichen Entscheidung und des Verfahrens sein. Das Unternehmen wird sich um Unparteilichkeit bemühen und, soweit möglich, einen Manager einsetzen, der zuvor nicht an dem Fall beteiligt war.
Im Anschluss an die Berufungsverhandlung kann die Gesellschaft:
- Die ursprüngliche Entscheidung bestätigen.
- Die ursprüngliche Entscheidung widerrufen.
- Alternatives Ergebnis einfügen.
Die Berufungsentscheidung ist endgültig.
Behinderungen
Es wird geprüft, ob die mangelhafte Leistung möglicherweise mit einer Behinderung zusammenhängt und ob angemessene Anpassungen vorgenommen werden könnten, darunter Änderungen der Aufgaben, zusätzliche Ausrüstung, Schulungen oder Anpassungen der Arbeitsabläufe.
Mitarbeiter werden ermutigt, alle relevanten medizinischen Bedingungen mit ihrem Linienmanager oder HR Business Partner zu besprechen.
Vertraulichkeit
Leistungsangelegenheiten werden sensibel und vertraulich behandelt. Die beteiligten Mitarbeiter und Zeugen dürfen keine elektronischen Aufzeichnungen von Besprechungen oder Anhörungen, die im Rahmen dieses Verfahrens durchgeführt werden, machen.
Richtlinien-Genehmigung
| Datum: September 2025 | Version 1 |
| Autor: Kelly McGrath, Leiterin der Personalabteilung | Überprüfungsdatum: September 2027 |
| Genehmigt vom Chief Executive Officer Richard Mace: |